Sicherheitsschuhe & Arbeitsschuhe

So finden Sie die passenden Sicherheitsschuhe
Überblick zu den Sicherheitsklassen für Arbeitsschuhe

Sicherheitsschuhe und die die Vermeidung von Unfällen spielen im Arbeitsschutz eine wichtige Rolle. Welche Anforderungen Sicherheitsschuhe erfüllen müssen, ergibt sich aus dem jeweiligen Arbeitsbereich und ist Teil der "persönlichen Schutzausrüstung (PSA)" eines Arbeitnehmers. Bei der Auswahl des passendes Schuhs stößt man schnell auf viele Fragen: Was ist der Unterschied zwischen Sicherheitsschuhen, Berufsschuhen und Arbeitsschuhen? Was bedeuten die Abkürzungen SRC oder s3? Und gibt es auch Arbeitsschuhe ohne Stahlkappe?

Lesen Sie hier einen Überblick über die Sicherheitsklassen und alles, was Sie über Arbeitsschuhe und Sicherheitsschuhe wissen müssen:

  1. Sicherheitsschuhe vs. Arbeitsschuhe - Das ist der Unterschied:
    Sicherheitsschuhe haben im Unterschied zu Arbeitsschuhen eine eingenähte Zehenschutzkappe. Umgangssprachlich spricht man oft von einer Stahlkappe, obwohl die Schutzkappe auch aus Kunststoff oder einem anderen Material sein kann. Wichtig ist nur, dass sie die Normenanforderungen vollständig erfüllt. Die Schutzkappe eines Sicherheitsschuhs ist fest mit dem Schuh verbunden und kann nicht herausgenommen werden, ohne den Schuh zu zerstören. Ein Sicherheitsschuhe ist dann ein Sicherheitsschuhe, wenn die Zehenschutzkappe einer Belastung von 200 Joule standhält. 200 Joule entspricht einer Kraft, die ein 1kg Gewicht aus 20m Fallhöhe erzeugt bzw. ein 20 kg Gewicht aus 1m Fallhöhe.

    Die Bezeichnungen Arbeitsschuhe und Berufsschuhe sind allgemein. Berufsschuhe bzw. Arbeitsschuhe sind in der Regel ohne Stahlkappe. Häufig spricht man in Bereichen wie der Küche bzw. in Krankenhaus und Pflege von Arbeitsschuhen bzw. Berufsschuhen.

  2. Was ist bei der Auswahl von Sicherheitsschuhen zu beachten?
    Eine nützliche Hilfestellung geben die Berufsgenossenschaften. Sie haben eine ganze Reihe an Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit aufgestellt. Die BG-Regel 191 widmet sich speziell der Benutzung von Knie- und Fußschutz und zeigt mögliche Gefährdungen auf. Die wichtigsten Kriterien ergeben sich aus den Sicherheitsklassen:

    • SB = Grundanforderung an Arbeitsschuhe mit Stahlkappe
    • S1 = Sicherheitsschuhe mit geschlossenem Fersenbereich
    • S1P = Sicherheitsschuhe mit starkem Profil (profilierte Laufsohle) und durchtrittsicherer Sohle
    • S2 = wasserfeste Sicherheitsschuhe
    • S3 = Sicherheitsschuhe s3 haben eine profilierte, durchtrittsichere Laufsohle und sind wasserdicht
    • S4 = Sicherheitsstiefel, mit hohem Schaft, besonders wasserdicht
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  3. Antirutsch-Sohlen: Kennzeichnung ab 2007
    Ausrutschen und Stolpern gehören zu den häufigsten Unfallursachen. Daher brauchen Sicherheitschuhe eine rutschhemmende Sohle. Die Anforderungen an die Rutschhemmung von Arbeitsschuhen regelt die DIN 4843. Dabei gibt es zwei Prüfverfahren:
    • SRA = Rutschhemmung auf Boden aus Keramikfliesen mit Natriumlaurylsulfatlösung (NaLS)
    • SRC = Rutschhemmung auf Boden aus Keramikfliesen mit Natriumlaurylsulfatlösung (NaLS) und auf Stahlboden mit Glycerin

  4. Zusätzliche Eigenschaften von Sicherheitsschuhen
    Viele Arbeitsschuhe tragen neben der Sicherheitsklasse noch weitere Kennzeichnungen. Die folgende Überzeigt zeit, was die Kürzel bedeuten:
    • A = Antistatisch
    • E = Energieaufnahmevermögen im Fersenbereich (Dämpfung im Fersenbereich zur Entlastung der Fußgelenke und zur Unfallvermeidung)
    • P = Durchtrittsichere Sohle (Schutz beim Treten auf spitze oder scharfkantige Gegenstände, z.B. Nägel)
    • CI = Kälteisolierung (Kälteschutz bis -20 °C)

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