Normen und Vorschriften

Normen




Allgemein

PSA-Richtlinie 89/686/EWG

CE

Unter die Richtlinie für persönliche Schutzausrüstungen (PSA) fällt das Gesamtspektrum der Berufs- und Arbeitsschutzbekleidung: Berufsbekleidung, Schutzhandschuhe, Schutzhelme, Schutzbrillen, Atemschutz, Gehörschutz und Sicherheitsschuhe, aber auch Absturzsicherungen, Schnittschutzhosen für Motorsägen und Schweißeranzüge. Wir bei Franz Mensch achten darauf, dass alle Produkte, die Sie in unserem Shop finden, die PSA-Richtlinie erfüllen.

Die CE-Kennzeichnung zeigt die Erfüllung der PSA-Richtlinie an. Es wird zwischen 3 Kategorien unterschieden:

    CAT 1
  • CE Cat. I - Schutzkleidung für minimale Risiken (z.B. verdünnte Reinigungslösungen, Gartenarbeiten, Handhabung von Gegenständen bis 50°C)

  • CAT 2
  • CE Cat. II - Schutzkleidung für mittlere Risiken (z.B. Stöße, Schnitte und Stiche)


  • CAT 3
  • CE Cat. III - Schutzkleidung für hohe Risiken (z.B. Säuren und Laugen, Feuer und große Hitze)




DIN EN 420:2003+A1:2009

EN 420

Die EN 420 definiert die grundsätzlichen Anforderungen an Schutzhandschuhe wie Länge, Breite, Größenkennzeichnung und Fingerfertigkeit. Sie ist als Grundnorm in Verbindung mit anderen Normen für alle Schutzhandschuhe gültig. Zudem schreibt sie die Kennzeichnung der Schutzhandschuhe fest, sodass sichergestellt ist, dass alle für den Verbraucher notwendigen Informationen angebracht sind.




DIN EN 388:2003

EN 388 - 3131 Bei der EN 388 handelt es sich um die Norm für Schutzhandschuhe gegen menchanische Risiken. Hierbei werden 4 Bereiche überprüft und in Leistungsklassen eingestuft:


  • Abriebfestigkeit (Leistungsstufen von 0 bis 4)
  • Schnittfestigkeit (Leistungsstufen von 0 bis 5)
  • Weiterreißfestigkeit (Leistungsstufen von 0 bis 4)
  • Durchstichfestigkeit (Leistungsstufen von 0 bis 4)

Als Resultat erhalten Schutzhandschuhe mit dieser Norm die CE-Kennzeichnung nach Cat II.




DIN EN 407:2004

EN 407 - 32XX4X Die EN 407 definiert die Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken (Hitze und/oder Feuer). Auch hier werden wieder verschiedene Bereiche geprüft und in Leistungsstufen gruppiert:

  • Brennverhalten (Leistungsstufen von 0 bis 4)
  • Kontaktwärme (Leistungsstufen von 0 bis 4)
  • Konvektive Hitze (Leistungsstufen von 0 bis 3)
  • Strahlungswärme (Leistungsstufen von 0 bis 4)
  • Belastung durch kleine Spritzer flüssigen Metalls (Leistungsstufen von 0 bis 4)
  • Belastung durch große Mengen flüssigen Metalls (Leistungsstufen von 0 bis 4)

Als Resultat erhalten Schutzhandschuhe mit dieser Norm die CE-Kennzeichnung nach Cat II oder Cat III, abhängig von den erreichten Leistungsstufen.




DIN EN 511:2006

EN 511 - 121In der EN 511 werden die Anforderungen an Handschuhe zum Schutz gegen Kälte definiert. Die Einstufung erfolgt auch hier in Leistungsstufen für verschiedene Bereiche:

  • Konvektive Kälte (Leistungsstufen von 0 bis 4)
  • Kontaktkälte (Leistungsstufen von 0 bis 4)
  • Wasserdichtheit (Leistungsstufen von 0 bis 1)

Als Resultat erhalten Schutzhandschuhe mit dieser Norm die CE-Kennzeichnung nach Cat II.




DIN EN 374

EN 374-2 Die EN 374 für Schutzhandschuhe gegen Chemikalien teilt sich in 3 Teile auf:


  1. DIN EN 374-1:2003 - Terminologie und Leistungsanforderungen
  2. DIN EN 374-2:2003 - Bestimmung des Widerstandes gegen Penetration
  3. DIN EN 374-3:2003 - Bestimmung des Widerstandes gegen Permeation von Chemikalien
Abhängig von den ermittelten Durchbruchzeiten werden die Schutzhandschuhe in zwei Klassen eingeteilt:
  1. Schutzhandschuhe mit eingeschränktem Chemikalienschutz: Diese Handschuhe haben in den Tests nach EN 374 bei weniger als 3 Chemikalien die Leistungsstufe 3 erreicht.
  2. Schutzhandschuhe mit uneingeschränktem Chemikalienschutz: Diese Handschuhe haben in den Tests nach EN 374 bei mindestens 3 Chemikalien die Leistungsstufe 3 erreicht. Die geprüften Chemikalien werden anhand deren Kennbuchstaben angegeben.

Die Kennbuchstaben für die Chemikalien lauten wie folgt:

  • A: Methanol
  • B: Aceton
  • C: Acetonitril
  • D: Dichlormethan
  • E: Kohlenstoffdisulfid
  • F: Toluol
  • G: Diethylamin
  • H: Tetrahydrofuran
  • I: Ethylacetat
  • J: n-Heptan
  • K: Natriumhydroxid 40%
  • L: Schwefelsäure 96%

Als Resultat erhalten Schutzhandschuhe mit dieser Norm die CE-Kennzeichnung nach Cat III.




EN 455

EN 455 1-4 Die EN 455 für medizinische Einweghandschuhe teilt sich in 3 Teile auf:


  1. DIN EN 455-1:2000 - Anforderungen und Prüfung auf Dichtheit
  2. DIN EN 455-2:2009+A1:2011 - Anforderungen und Prüfung der physikalischen Eigenschaften
  3. DIN EN 455-3:2006 - Anforderungen und Prüfung für die biologische Bewertung
Als Ergebnis der Prüfungen entsprechen die Handschuhe einem AQL-Wert von 1,5. Dies bedeutet, dass von 200 Handschuhe maximal 7 die Wasserhalteprüfung nicht bestehen dürfen.

Außerdem werden folgende pshysikalische Eigenschaften gefordert:

Mindestlänge:

  • für Operationshandschuhe - von 250 mm (Größe 5) bis 280 mm (Größe 9,5)
  • für Untersuchungshandschuhe mit Naht - mindestens 270 mm
  • für nahtlose Untersuchungshandschuhe - mindestens 240 mm

Reißfestigkeit:

  • vor und nach künstlicher Alterung (7 Tage bei 70°C): mind. 6 N

Als Resultat erhalten Schutzhandschuhe mit dieser Norm die CE-Kennzeichnung nach Cat I




Arbeits-/Sicherheitsschuhe

DIN EN ISO 20347:2012

EN 20347

Persönliche Schutzausrüstung – Berufsschuhe




Atemschutz

DIN EN 149:2001+A1:2009

EN 149


Atemschutzgeräte – Filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikeln – Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung




Bekleidung

Einweg-Bekleidung

Schutzhandschuhe

Gehörschutz

* zzgl. Versandkosten