Arbeitshandschuhe

Industriehandschuhe und Arbeitshandschuhe – starker Schutz vor mechanischen Risiken

Eine große Gruppe unter den Schutzhandschuhen sind so genannte Industriehandschuhe oder Arbeitshandschuhe. Sie gehören zur Persönchen Schutzausrüstung (PSA) und sind in unterschiedlichen Materialien und Ausführungen erhältlich. So bieten sie für alle Einsatzgebiete in Industrie, Lager, Handwerk oder Montage immer einen zuverlässigen Schutz.

Wichtig: Arbeitshandschuhe müssen alle vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Normen erfüllen. Franz Mensch achtet daher besonders auf eine geprüfte Qualität, die wirklich hält, was sie verspricht.

Das große Sortiment an Arbeitshandschuhen im Überblick

  • Lebensmittelecht und ideal für präzise Feinarbeiten: Handschuhe der Reihe ULTRA FLEX, jetzt neu auch mit Carbon-beschichteten Fingerkuppen für Touchscreens Nylonhandschuh ULTRA FLEX TOUCH
  • beschichtete Nylonhandschuhe mit perfekter Passform und erstklassigem Griff auch bei Arbeiten mit rutschigen oder nassen Gegenständen, zum Beispiel Nylonhandschuh BLACK ACE
  • Arbeitshandschuhe mit Noppen, aus Baumwolle oder Baumwollgemisch, sehr atmungsaktiv, abriebfest und griffig, zum Beispiel nahtloser Feinstrickhandschuh STRUCTA II
  • getauchte Arbeitshandschuhe für Grobarbeiten, zuverlässiger Schutz und optimaler Griff, zum Beispiel Arbeitshandschuh NITRIL GRIP mit langlebiger Nitrilbeschichtung
  • klassische Lederhandschuhe für Handwerk und Baustelle, zum Beispiel Arbeitshandschuh STRONG aus Rindvollleder

Die Sicherheit der arbeitenden Hand hängt häufig vom verwendeten Schutzhandschuh ab. Das Franz Mensch Sortiment umfasst eine Vielzahl an Handschuhen in Premium-Qualität für viele unterschiedliche Anwendungsbereiche und Einsatzzwecke.

Leitfaden über Normen

Erfüllung der PSA-Richtlinie 89/686/EWG

Die Richtlinie unterscheidet zwei Klassen von Handschuhen zum Schutz einerseits gegen „minimale” und andererseits gegen „hohe” Risiken. Gefahren, die zwischen diesen beiden Schutzklassen liegen, lassen sich als „mittlere” Risiken bezeichnen. Für eine Erfüllung der Richtlinie 89/686/EWG muss das Risiko ermittelt und Handschuhe der entsprechenden Schutzklasse ausgewählt werden.

Zur Unterstützung bei der Auswahl gibt es ein Kennzeichnungssystem:

  • CE – Kategorie I: Handschuhe einfacher Ausführung – nur für minimale Risiken
  • CE – Kategorie II: Handschuhe mittlerer Ausführung – für mittlere Risiken
  • CE – Kategorie III: Handschuhe komplexer Ausführung – für irreversible bzw. tödliche Risiken

Die Norm EN 420

Diese Norm legt die allgemeinen Anforderungen von Schutzhandschuhen in Bezug auf Gestaltung, Konstruktion, Unschädlichkeit, Tragekomfort, Zweckmäßigkeit, Kennzeichnung und Produktinformationen fest.

Die Norm EN 388

Handschuhe zum Schutz vor mechanischen Risiken

Diese Norm gilt für alle Arten von Handschuhen zum Schutz vor physischen oder mechanischen Verletzungen durch Abrieb, Klingen, Stiche oder Risse. Die Schutzfunktion gegen mechanische Verletzungen wird mit einem Piktogramm und vier Ziffern (Leistungsindikatoren) angezeigt, sie weisen auf die jeweiligen Leistungstestergebnisse in Verbindung mit einem spezifischen Risiko hin.

Mechanische Risiken: EN 388:2003

Die Norm definiert vier Prüfungen und Festlegungen in Leistungsstufen. Sofern die Leistungsstufe unterhalb des Mindestwertes liegt, ist die aufgeführte Zahl „0“; „X“ besagt, dass der Handschuh nicht geprüft wurde.

  • Abriebfestigkeit – Leistungsstufe 1-4
  • Schnittfestigkeit – Leistungsstufe 1-5
  • Weiterreißkraft – Leistungsstufe 1-4
  • Durchstichkraft – Leistungsstufe 1-4
  • Handschutz Info
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